Wovon träumst du?

 

Himmel mit Wolken und Flugzeugen

„Träume sind Schäume, alles Fantastereien. Komm auf den Boden der Tatsachen zurück.“

Solche Sprüche kennen wir alle. Wie viel allerdings von uns in unseren sogenannten „spinnernden“ Träumen steckt, erlebe ich eindrucksvoll im Wesenskernspiel .

Stell dir vor, du schreibst alle deine Träume auf, so viele wie du hast. Ohne zu werten, ohne zu fragen, wie realistisch das Ganze ist. Nimm sie einmal als gegeben an. Versuche sie knapp und kurz zu formulieren. Egal, aus welcher Zeit deines Lebens sie stammen. Wir spielen ja nur.

Kinder nennen als Beispiele: Astronautin, Lehrerin, Polizist, Pilotin, Müllwagenfahrer. Jugendliche haben oft Berufswünsche, die sich nicht verwirklichen lassen: eine gewünschte Ausbildung, Abitur, Studium. Oder durch die Welt reisen, oder einfach mal nichts machen. Erwachsene träumen genauso. Berufliche Träume, Karriere, mal etwas anderes machen. Dinge, nach denen sie sich sehnen: Weltreise, ein Jahr auf einem Bauernhof leben, usw.

Erwachsene tun ihre Träume oft als unrealistisch, als Fantastereien ab und stecken sie in die hinterste Schublade ihres Bewusstseins. Trotzdem sind sie da. Während des Wesenskernspiels höre ich das oft: „Ich kann mich nicht erinnern, ich habe keine Träume.“ Wenn ich nachfrage, finden sich allerdings immer welche.

Wovon Menschen träumen, ist so vielfältig wie Menschen nun mal sind.

Und jetzt du: erlaube deinen Träumen sich zu zeigen, ob sie aus der Vergangenheit kommen oder aus der Gegenwart. Du wolltest als Kind Müllwagenfahrer werden? Frage: Was genau hättest du als Müllwagenfahrer gerne gemacht? Mögliche Antwort: für alle sichtbar hinten am Auto mitfahren, das fand ich so cool. Oder du würdest gerne aus alten Dingen etwas Nützliches machen. Hier kannst du fragen, welche alten Dinge meine ich genau?

Vielleicht sind es eher tiefe Sehnsüchte und Wünsche die hoch kommen, wie:  frei sein, alleine entscheiden können.

Gehe alle Träume durch, die dir einfallen. Wenn du deine Liste fertig hast (und sie lässt sich mit späteren Einfällen weiter füllen), kannst du weiter fragen: Was ist an diesem (zuvor genau benannten) Traum so toll? Jetzt geht es darum, die Essenz, den Wesenskern zu finden, das, was dich wirklich motiviert.

Du begibst dich auf eine kleine Forschungsreise zu dir selbst. Frage so lange danach, was du daran so toll findest, bist du merkst, die Antwort ist stimmig, du hast spontan das Gefühl „ja, das ist es.“ Vielleicht durchströmt dich ein warmes Gefühl im Bauchraum oder du merkst wie du lebendiger, energiegeladener wirst?  Das ist eine überraschende und berührende Erfahrung.

Vielleicht wunderst du dich, wie man etwas, was es gar nicht gibt, auf die eigene Motivation befragen kann? Was passiert, wenn du es trotzdem tust?

Die Erfahrung, die ich mit dem Wesenskernspiel,  in über 70 Spielen gesammelt habe, ist diese: in deinen Träumen ist sehr viel von dem enthalten, was für dich wesentlich ist. Du entdeckst, was dich als Person ausmacht. Denn in deinen Träumen zeigst du dich, so wie du bist. Du begegnest dir auf eine neue inspirierende Weise.

Das macht vielen Menschen Angst, weil wir alle mehr oder weniger zu „Realisten“ erzogen sind.

Und NEIN, es geht nicht darum jeden Traum auf Biegen und Brechen umzusetzen. Es geht öfter als du denkst, aber nicht mit jedem.

Deine Träume rufen dich auf dein Potenzial sehen zu lernen, dich zu sehen und ernst zu nehmen. Und zu prüfen, was geht.

Welche Träume hast du?

Hast du Lust bekommen, dich dir und deinen Träumen zu nähern?

Ich freue mich auf deinen Anruf! 

0541 – 44 02 40 79

 

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