Nach einem persönlichen Tsunami musste ich mein Leben von Grund auf neu sortieren und eine Perspektive für mich entwickeln. Als ausgebildete Bäuerin, Mutter und seit vielen Jahren Selbständige fehlten mir die Ideen und Ausbildungen, um mich auf einen neuen Beruf zu bewerben.

Ich stolperte über das Angebot von Christine Jung, mittels des „Wesenskernspiels“ eine Lösung zu suchen.

Mich überraschte die Einfachheit und gleichzeitig die Tiefe, die der Prozess von Beginn hatte. Mich an meine Vorlieben der Kindheit zu erinnern, brauchte einige Zeit und einiges Graben in der Vergangenheit. Nach mehreren Spielrunden klärte sich das Bild meiner Vorlieben, wir begannen nach entsprechenden Tätigkeiten zu suchen. Christine stellte kurze Fragen, klar und auf den Punkt. Sie half mir nach bester Coaching Manier, Dinge selber zu erkennen und zu tun. Am Ende hielt ich ein kleines Schatzkästchen in der Hand, auf dessen Kärtchen meine Motivationen, Wünsche und Visionen stehen. Dieses Behältnis begleitet mich beinahe zehn Jahre und wenn ich mich auf einen neuen Weg begebe, schaue ich hinein und erinnere mich, wofür ich angetreten bin.

Das „Wesenskernspiel“ hat mir Orientierung in meiner durcheinandergewürfelten Welt geboten und mir Leitplanken an die Hand gegeben, in denen ich experimentieren konnte, ohne mich zu verleugnen. Es hat mich ermutigt, auch in völlig neue Richtungen zu denken, zu visionieren, keine Angst vor der Zukunft zu haben, weil die Möglichkeiten so unsagbar vielfältig waren und sind. Mit Hilfe dieses Tools und der wunderbaren Moderation durch Christine Jung wurde meine Welt weit und es schien kaum Grenzen zu geben. So bin ich heute als Dozentin in der Palliative Care und Autorin tätig.

Marlis Lamers, Kommunikation Wortlos